Mittwoch, 30. September 2009

Das Goldene Gitternetz

Gestern habe ich eine mail bekommen von einem Mann, der als Heiler in eigener Praxis arbeitet. Er war von dem Extra-Kapitel "Die Ersatzbank brennt" sehr angetan. Er fand die Auflistung der Menschengruppen, die für die Materialisierung des Bewusstseinssprungs gebraucht werden, sehr ansprechend. Er stellte mir die Frage, wie sich das Goldene Gitternetz formieren solle, wo es doch bis jetzt nur einzelne Gruppen gäbe, die noch nicht vernetzt seien. Ich habe darüber nachgedacht und gemerkt, dass ich voll und ganz auf die Feldintelligenz vertraue. Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, genügt ein winziger Impuls und das Feld sucht sich selbst den besten Weg, um sich zu vernetzen.

Montag, 28. September 2009

Bewustseinssprung

Gestern war der letzte Tag meines Selbstverteidigungskurses für Jungs und Mädchen. Ich habe beide Gruppen getrennt unterrichtet und jede Gruppe machte am Ende auch getrennt eine Vorführung für Eltern und Verwandte.
Nach den Vorführungen sagte ich, dass ich ein Buch mit dem Titel "Die Wiedergeburt des Goldenen Zeitalters" geschrieben hätte und dass ich darin die Botschaft verbreite, dass den Menschen ein Bewusstseinssprung bevorsteht. Wer mit dieser Idee etwas anfangen kann, könnte sich eine Leseprobe mitnehmen.
Jede Familie nahm ein Exemplar mit, so dass ich sogar nicht genügend Exemplare hatte. Eine ältere Dame, die ihr Enkelkind begleitete, fragte, wo sie noch ein Exemplar beziehen könnte. Als ich ihr sagte, dass sie die Leseprobe auch im Internet auf meiner Seite runterladen könnte, bedankte sie sich herzlich: "Ja, das mache ich. Das interessiert mich sehr."
Ich war von der Reaktion total überrascht.

Der Kurs fand für Kinder aus der Kleinstadt Merzig und umliegenden Dörfern statt. Nun sind die Menschen dort eher bodenständig als esoterisch unternehmungslustig.
Dennoch: Niemand machte sich lustig, niemand wurde aggressiv, alle waren interessiert.

Arthur Schopenhauer sagt: Eine jede neue Idee durchläuft bis zu ihrer Anerkennung drei Stufen: zuerst wird sie als lächerlich denunziert, sodann vehement bekämpft, um dann letztlich von jedermann als selbstverständlich bezeichnet zu werden.
Vielleicht hat der Bewusstseinssprung ja bereits stattgefunden und muss sich nur noch im Außen materialisieren.

Samstag, 26. September 2009

Heute morgen habe ich mich direkt nach dem Wachwerden an ein Bild erinnert, dass ich vorgestern im Fernsehen sah. Meine Patentante, die mich nach langer Zeit überraschend besucht hatte, erzählte mir, dass sie gerne Dokumentationen auf N24 sieht. Ich schaue wenig Fernsehen, daher wollte ich mir selbst ein Bild machen und suchte mir abends den richtigen Kanal. Ich landete in einer Dokumentation über die Ölförderung in Alaska, genau in dem Moment, als sie einen riesigen Kernbohrer auf die Haut der Erde setzten. Rundum gigantische Maschinen , Bagger, viel Technik, um mit der eisigen Kälte "den Kampf aufzunehmen", wie es hieß. Die Menschen waren völlig vermummt für ihren "Einsatz".
Ich schaltete sofort den Fernseher aus. Ich konnte das nicht mit anschauen. Wieder hatte ich das Gefühl, das mich manchmal seit meiner Kindheit begleitet, dass ich nicht fühle wie andere. Wieso kommen bei solchen Bildern den meisten anderen Menschen keine Tränen?
Ich weiß, dass für die Wissenschaftler, Ingenieure, Geldgeber, Arbeiter, die an dem Projekt dort arbeiten, die Erde nur ein Haufen Materie ist, aus dem Mann sich ohne zu fragen und ohne Dankbarkeit bedienen kann. Menschen, die anders empfinden, gelten als rückständig.
Mein Freund, der Quechua-Indianer Coco bekam in einer Zeremonie für die Erde mal Tränen in die Augen, weil er spürte, wie es ihr geht. Es war ergreifend, diesen starken, ansonsten fröhlichen Mann, weinen zu sehen.
Für die Profis unserer modernen Welt gehört er zu einer unterentwickelten Menschenrasse, die den Weg zum modernen Menschen noch nicht ganz geschafft hat - dass wir uns vielleicht auf wichtigen Gebieten zurück entwickelt haben könnten, auf diesen Gedanken kommen sie nicht.
Wir brauchen wieder mehr Herz im Wirtschaftsleben.
Heute habe ich zwei Selbstverteidigungskurse gegeben, einen für Jungs und einen für Mädchen. In der Vorstellungsrunde frage ich immer, warum die Kinder sich für den Kurs angemeldet haben. Heute waren wieder viele Mädchen dabei, die lernen wollten, sich gegen die Jungen in ihrer Klasse zur Wehr zu setzen, wenn sie von ihnen geärgert werden. Dabei dachte ich, dass sich in den letzten Jahrzehnten wirklich das Selbstbewusstsein der Mädchen verbessert hat. Sie wollen sich wehren und ihre Mütter unterstützen sie dabei.
Und die Jungen können eingestehen, dass sie auch keine Gewalt mehr wollen, dass sie unter Schikanen leiden.
Noch vor sechzig Jahren war das völlig anders, da mussten Jungs immer Kerle sein und da gab es für Frauen und Mädchen, die geschlagen wurden, keine Stelle, an die sie sich wenden konnten, geschweige denn Selbstverteidigungdkurse. Die meisten Schläge setzte es zu Hause. Der Vater war der unumschränkte Herrscher. Frauen, die von ihren Ehemännern schwer misshandelt wurden, fanden keine Hilfe, weder in der Familie, noch bei der Kirche, noch bei Behörden. Niemand wollte sich in den so genannten "häuslichen Frieden" einmischen. Das Heim des Mannes war seine Burg. Es gab auch noch keine Frauenhäuser als letzte Zuflucht. Kein Entkommen und dazu kein Einkommen, denn Ehefrauen durften nur mit dem Einverständnis ihres Ehemannes arbeiten und Geld verdienen und er konnte, wenn es ihm nicht passte, jeden Arbeitsvertrag, den sie eingegangen war, alleine kündigen.
Barabara Walker schreibt in ihrem Buch "Das geheime Wissen der Frauen" auf Seite 196:
"Die patriarchalische Gesellschaft war von Grund auf unnatürlich, eine Umkehrung der biologischen Autorität der Frau über ihre Angehörigen.
Der ökonomisch denkende Mann handelt im perfekten Eigeninteresse; eine Frau kann ihre Beziehungen in der Familie nicht auf dem Prinzip des quid pro quo (Gegenseitigkeit) gründen: sie gibt. Von einer maskulinen Perspektive aus gesehen scheint es so, als wäre die Frau die primitivere Version eines Mannes - nicht weil es einen prima facie (offensichtlichen) Beweis ihrer geringeren Intelligenz gäbe, sondern wegen ihrer liebenden und gebenden Natur, die er als Beweis niedrigerer Intelligenz auffasst."
Kommt mir antiquiert vor, wenn ich das lese, anderereits höre ich in meinen Kursen immer wieder schlimme Geschichten.
Zum Beispiel hatte ich vor einigen Jahren ein zehnjähriges Mädchen aus einem SOS-Kinderdorf in meinem Kurs, das in der Vorstellungsrunde sagte, es wolle sich wehren können, weil es mit ansehen musste, wie sein Vater seine Mutter umbrachte, die sich nicht wehren konnte. Das sollte ihr auf keinen Fall passieren.
Die Polizei vermutet, dass die Dunkelziffer häuslicher Gewalt sehr hoch ist, denn immer noch fühlen sich die Frauen mitschuldig und schämen sich, die Erniedrigung einzugestehen.
Viele mutige Frauen haben mit Unterstützung einiger Männer erkämpft, dass vor einigen Jahren endlich ein Gesetz erlassen wurde, das der Polizei erlaubt, prügelnden Ehemännern den Zutritt zur eigenen Wohnung zu verbieten.
Die Burgen der Patriarchen brökeln - auch ein Schritt zum Goldenen Zeitalter

Dienstag, 22. September 2009

Das Goldene Zeitalter ruft mit viel Energie. Mich ruft es von allen Seiten, je offener ich schaue, umso deutlicher sehe ich, dass es eigentlich überall zu finden ist, oft auch dort, wo ich es gar nicht erwarte. So war ich zum Beispiel letzte Woche auf einem Unternehmerinnenstammtisch, den das saarländische Wirtschaftministerium veranstaltet. Dort erzählte ich einigen Frauen von meinem neuen Buch. Ich traf auf sehr offene Ohren. Eine Frau aus dem Wirtschaftsministerium macht seit zwei Jahren eine schamanistische Ausbildung und eine andere, Mitinhaberin eines pharmazeutischen Fachverlages, meditiert über das Wesen von Heilpflanzen. Allen war der Gedanke vertraut, dass auf die Menschen ein großer Entwicklungsschritt wartet. Vielleicht stehen unsere Chancen ja besser, als ich manchmal vermute.
Ebenso habe ich letzte Woche mit "Traumzeit" in Losheim im neu eröffneten Garten der vier Jahreszeiten gespielt. Es war ein wunderschöner Spätsommerabend. Wir spielten vor der Kulisse des Losheimer Stausees im Sonnenuntergang und gerade als wir anfingen, zog hinter uns ein Vogelschwarm über das Wasser. Ein magischer Moment.

Wir spielten unser Programm für die vier Elemente, mit Maskentanz und Feuershow. Beim Element Wasser tanzte unsere Tänzerin den Originaltanz für die afrikanische Göttin des Meeres Yemaja, den sie gerade auf einem Workshop gelernt hatte . Die Menschen waren begeistert.
Als ich für die Erde das Liebeslied "Erde, du Schöne" sang, wünschte ich mir von den Kräften Inspiration und konnte sehen, wie sich reihum die Herzchakren wie Lotusblüten öffneten.
Ein bewegender Moment.

Nach dem Konzert kamen viele Zuschauer zu mir und bedankten sich herzlich für unsere Musik. Da fühlte ich mich im Goldenen Zeitalter.